Feb 23

So kurzentschlossen wie ich mich für Bremgarten angemeldet habe, so kurz war auch die VorbereitungsZeit, oder besser, sie war gar nicht vorhanden. Der gestrige Dauerlauf ging jedenfalls schon zur TaperingPhase, und war daher bereits sehr langsam, gerade mal 6:40/km waren angesagt.

Auf den beinahe wieder schneefreien Wegen in der Allmend Brunau waren die 7km kein Problem, und auch die anschliessenden 4 Steigerungsläufe auf der Bahn konnten in vollem Tempo durchgezogen werden.. Die Sonne hat bereits die ersten Frühlingsboten geschickt, daher waren auch etliche andere LaufBegeisterte unterwegs, sodass man kaum 100m laufen konnte ohne jemanden zu grüssen :-)

6.6km nDL @ 6:36/km in 00:43:35.6 mit 75%Hfmax

Feb 19

Ich habe mich diese Wochen nun endlich entschieden, den Zürich-Marathon dieses Jahr NICHT in Angriff zu nehmem.

Einerseits liegt die Entscheidung in den immer noch leicht vorhandenen Schmerzen in der Achillessehne und andererseits kriege ich momentan einech nicht die Motivation zusammen, die langen Läufe zu machen. Und gerade diese sind entscheidend für den Erfolg beim Marathon.

Nächstes Grossziel ist daher der Lucerne im Herbst, ob Ganz oder Halb liegt noch im Dunkeln. Zwischendurch gibts aber trotzdem ein paar Häppchen, z.B. die Läufe des ZKB ZüriLaufCups und nächstes Wochenende der ASICS Bremgartener Reusslauf.

Der GrundlagenAusdauerlauf von heute im oberen TempoBereich zeigt, dass ich fitter bin als ich eigentlich erwartet hätte. Mit Spikes an den Schuhen und einem kurzen  Berglauf (10% Steigung) ging die heutige Einheit fast wie von selbst :-)

9.91km sDL @ 5:55/km in 00:58:45.5 mit 80%Hfmax

Jan 11

Trotz Kälte, Schnee und nicht optimalem Training fand am Samstag mein erster Wettkampf des neuen Jahres statt.

Optimistisch und gut eingepackt gings mit Bahn und Bus nach Dietikon, wo bereits die ersten Läufer auf dem Heimweg waren. Schliesslich starteten die ersten bereits um 12, und mein Lauf war erst um 14:45. Nach dem Umziehen und vorwärmen in der Turnhalle konnte ich mich dann noch in der Festhalle in der Luftschutzanlage weiter aufwärmen und geistig auf den K(r)ampf vorbereiten. Um 14:30 ging ich dann aber doch raus in die Kälte um mich ein wenig einzulaufen. Schliesslich soll man bei solchen Temperaturen nicht kalt an den Start gehen ;-)

Schon auf der lange Startgeraden war es klar, dass es dieses Jahr wohl etwas strenger sein wird als im 2009, da die ganze Strasse mit rutschigem Salz-Sulz bedeckt war. Die beiden Steigungen waren dann mit fest getretenem Schnee bedeckt, was bei den steilen Abschnitten auch nicht für halt sorgte. Kurze Bergläufe sollte ich eindeutig vermehrt in mein Training einbauen, denn bei der zweiten Runde musste ich beinahe bei den Steigungen ins Gehen übergehen, konnte mich aber doch in einem langsamen Trab halten.

Auf den beiden Schlusskilometer Richtung Ziel konnte ich dann aber zum Glück wieder Gas geben, ein Paar Konkurrenten überholen und meine letztjährige Duchschnittspace insgesamt um 1 Sekunde unterbieten :-) Ein Zeitvergleich ist leider nicht möglich, das die letztjährige Strecke wegen Eises um verlegt und dadurch länger wurde.

Auch wenn ich während des Laufes ständig wieder gedacht  habe: “Aber nächstes Jahr nicht nochmals!” werde ich es im 2011 wohl trotzdem wieder versuchen. Schliesslich ist ein Lauf bei solchen Bedingungen ein grössere körperliche und geistige Herausforderung als ein Frühlings- oder Herbstlauf.

12.1km nDL @ 5:13/km in 01:03:11 mit 93%Hfmax

race-dietikon-09-01-2010 Deutlich zu sehen ist die Ermüdung in der 2. Runde v/a während den Steigungen :-(

Dez 14

Kalt, kälter, Silvesterlauf … gerade mal -4°C hat das Thermometer angezeit, und doch sind etwa 17′000 Läufer an den diesjährigen Silvesterlauf gekommen.

Um 15 Uhr war auch ich und meine Frau in Zürich angekommen. Gott sei dank hatte ich eine Jacke über der Jacke über der Jacke …. sonst wär’s noch etwas frisch geworden.Da ich die Startnummer bereits am Samstag geholt hatte, ohne Druck und Kälte, konnten wir und gemütlich den Start- und Zielbereich anschauen und unsere Treff-Punkte definieren. Um halb vier begann ich mich dann beim Start warm zu machen, etwas einlaufen und reihte mich dann in die bereits riiisige Menge von Mitläufern ein.
Nach deim 10-Sekunden-Countdown musste ich noch allerdings noch fast eine Minute warten, bis sich mein Startbereich langsam bewegte. Dieser langsame Start setzte sich dann leider noch die ganze erste Runde fort, was bei dieser Menge an Läufern auch ein Überholen ziemlich erschwerte. Die beiden Steigungen am Urania und im Rennweg mussten leider 4mal bewältigt werden, obwohl ich ja weiss, dass Steigungen nicht zu meinen Spezialitäten gehören.

Trotz meines gut durchgezogenen Tempos von ca. 4:30/km konnte ich den Zeitverlust der ersten Runde leider bis ins Ziel nicht mehr aufholen und hatte daher gut 2 Minuten länger als eigentlich geplant. Nächstes Jahr werde ich wohl eine Kategorie höher starten, und mich dafür im hinteren Bereich aufhalten, in der Hoffnung, dass das Tempo zu Beginn etwas höher ist.
Egal, es war toll, schon, kalt aber wie immer ein super Erlebnis … CU next Year in Zürich ….

trauerband3 Es muss allerdings auch ein tragischer Todesfall erwähnt werden. Eine 36-jährige Frau brach nach ca. 1.8km an der Bahnhofstrasse zusammen und trotz sofortiger Rettungsmassnahmen starb die Frau kurz danach. Die Todesursache ist noch nicht geklärt.

8.6km WK @ 4:47/km in 00:41:15 mit 92%Hfmax

Okt 26

luzernm Halbmaraton zum 2., schliesslich war dies vor einem Jahr mein erster langer Wettkampf. Ich war daher gespannt, was ein Jahr intensives Lauftraining mit VICSYSTEM gebracht hatten. Main primäres Ziel war natürlich, schneller zu sein als noch im Vorjahr, aber die Prognose vom VICSYSTEM dämpfte die Erwartung bereits auf eine Zeit von 2:02:00.

Aber von Anfang an:
Dank der Zeitumstellung konnte ich trotz Weckzeit von 5:30 eine Stunde länger schlafen. Nach einem kleinen Frühstück mit Zopf und Honig gings dann lso zum Bahnhof, wo wir mit einem Kollegen abgemacht hatten, der auch am HM mitlaufen wollte. Im Zug dann das gewohnte Bild wie letztes Jahr. Anfangs nur vereinzelte Läufer, in Zug dann einiges mehr und Luzern war dann die reine LäuferStadt, bei 8800 Voranmeldungen auch kein Wunder. Die Startnummern hatte ich für uns beide bereits am Freitag im Hotel Schweizerhof besorgt, so dass wir uns direkt zum Aufwärmen und letzten WC-Gang aufmachen konnten. Ein Druck auf der Blase während des Laufens ist schliesslich nicht gerade hilfreich :-) Nachdem wir dann unsere WärmeKlamotten ausgezogen und die Rucksäcke unseren Frauen übergeben hatten, trabten wir noch gemeinsam los zum Startgelände. Dort teilten wir uns dann auf, da er bekannter Weise etwas schneller unterwegs ist als ich.
Nach dem 10sec-CountDown von Viktor Röthlin setzte sich der ganz Pulk langsam in Bewegung, und 3 Minuten nach der Spitze konnte ich dann auch die Startlinie überqueren … Ich hielt mich strikte an meinen persönlichen PacePlan von anfangs  ca. 5:14/km, auch wenn alle anderen aus meinem Startblock viel schneller starteten und mich in Massen überholten. Die beiden Steigungen vor St. Niklausen und Kastanienbaum meisterte ich auch einigermassen im ZeilPace, so dass ich dei 10km Marke exakt nach 52:30 passierte, also voll in der Zeit.
Dummerweise stieg ziemlich genau dann die Batterie meines FootPods aus und ein Laufen nach Pace war nicht mehr möglich. Ich musste mich von nun an ungefähr nach Puls, gefühltem Speed und meiner ZeitTabelle orientieren, um ‘zeit’-gemäss ins Ziel zu kommen. Bei km 18 war ich jedoch bereits 30sec hinter der Zeit und mein rechter Oberschenkel fing wieder mal an zu brennen. Kurz vor km 20 musste ich daher eine kurze Laufpause einlegen, um dann nochmals durchstarten zu können. Zieleinlauf war dann knapp nach meiner TraumZeit bei 01:51:07.2, aber immer hin fast 2 min besser als letztes Jahr :-)

Die Kulisse rund um die Horwer-Halbinsel war wiedermal traumhaft, insofern auch das Wetter sich zu seiner sonnigen Seite entschlossen hatte. 20 Bands auf der ganzen Strecke sorgten auch für die Läufer für Abwechslung im LaufTrott. Luzern war wiedermal Spitze.

Nachdem wir 4 uns in der riesigen ZielZone dann nach 15 Minunten wieder gefunden hatten gabs dann noch eine Portion Pommes zu Stärkung. Mein Kollege hat übrigens seine Zeit um 7 Minuten auf 1:40:22 verbessert ….

Fazit: Muskelkater noch keinen, Blatern an der Fussohle von den ‘neuen’ Schuheinlagen, aber sonst ziemlich fit :-)

21.097km SP @ 5:16/km in 01:51:7.2 mit 91%Hfmax

Okt 19

Die TaperingPhase für den Halbmarathon Lucerne hat wieder einmal begonnen. Die Läufe verhalten sich momentan wie die Tage: sie werden kürzer.

Der LongJog gestern hätte gerademal 10km sein sollen, mit Betonung auf hätte und sollen, schliesslich habe ich diese Einheit durch intensives Treppensteigen während notwendigen Hausarbeiten ersetzt.

Freitag abend werde ich dann nach Luzern fahren und mir meine Startnummer abholen. Nebenbei wird natürlich auch die MarathonMesse besucht und sich am PastaStand versorgt ;-)

Sep 17

logo_zlc.gif Gestern konnte ich kurz vor dem StreckenSchluss am Freitag noch die 2. Etappe der SäuliamtTrophy in Angriff nehmen.

Stellenweise dem Hausemer Vitaparcours entlang, parallel zur Landebahn des Flughafens, war die Strecke mehrheitlich eben, sodass ich meine momentane Fitness voll ausschöpfen konnte und meine letztjährige Zeit von 44:17 um knapp 5 Minuten unterbieten konnte. Ziel wäre eigentlich gewesen, die 8km irgendwo zwischen 41 und 42 Minuten zu laufen, aber unter 40 hätte ich mir nicht vorgestellt. Dass ich nicht noch schneller unterwegs war, lag wohl an den kleinen versteckten Steigungen, welche nach dem “bergigen” Wettkampf vom Samstag anscheinend noch etwas steiler schienen als sie wirklich waren.

Verschwitzt und kaputt, aber glücklich über die Zeit, machte ich anschliessend wie immer ein ausgiebiges Dehnen, mit Schwerpunkt auf die Achillessehnen und Waden, welche sich mittlerweilen fast beruhigt haben. (Zum Glück ist am Montag endlichmein Arzttermin)

8.12km TD @ 4:54/km in 00:39:48 mit 91%Hfmax

Sep 14

logo_zlc.gif Achillessehne nur leicht besser, Knie am Dienstag weider mal verrenkt, 3 Wochen kein Lauftraining.

Trotz allem entschied ich mich am Samstag am 2. Türlerseelauf mitzumachen. Abbrechen kann man ja immer, auch wenn man es eher nicht macht. Die Wetter-Aussichten waren rosig, ca. 15°C, bedeckt, leichter Rückenwind (zumindest am Start). Die Strecke alles andere als eben: zu Beginn erst mal eine 3km lange 6%-ige Steigung, dann eine leicht coupierte Strecke um den Türlersee und schliesslich wieder der Abstieg auch den letzen 3km.  Und das ganze mit einer ziemlich laschen Ausdauer und Kondition.
Obwohl ich mir genau ausgerechnet hatte, wie schnell ich die AnfangsSteigung nehmen dürfte, war ich natürlich wieder viel zu zügig unterwegs. Deshalb konnte ich dann auf der RundStrecke um den See mein Tempo absolut nicht halten und musste im Ziel ganze 5 Minuten zur angestrebten Zielzeit einbüssen. Immerhin war ich doch noch 2 Minuten under dem vom VICSYSTEM prognostizierten Ergebnis. Soooo schlecht liefs also doch nicht :-)

Fazit: Kondi und Ausdauer sind nicht gaaanz so schlecht wie erwartet, das Knie ist wieder am Heulen, dafür sind die Achillessehnen etwas ruhiger …ach ja und mein HFmax liegt anscheinend noch 2 Schläge höher bei 212 bpm.

14km WK @ 5:35/km in 01:18:18.9 mit 95%Hfmax

Jun 26

pause Jetzt ist er da der  Sommer. Und mit ihm auch die Zeit, in der wetterbedingt weniger Läufe stattfinden und auch wegen der Hitze weniger oder kürzere Trainings über den Tag.

Und da schon seit längerer Zeit meine beiden AchillesSehnen beim Aufstehen am Morgen aufheulen und mein linkes Knie sich bei Drehbewegungen immer wieder meldet, habe ich schon längere Zeit vor eine Lauf (!)-Pause einzulegen. Erster Termin für die Pause war nach dem ZürichMarathon, auf den dann allerdings der (vermasselte) FlughafenLauf folgte und dann ersatzweise der Wylandlauf. Also bisher noch nicht wirklich Zeit für eine Pause und waeil die Schmerzen erträglich sind, sah ich auch noch kein erhöhtes Bedürfnis nach einer Pause.

Die FrühlingsSession ist nun aber durch, der nächste Termin erst im September (Türlerseelauf) und Oktober (LucerneMarathon), von daher ein idealer Zeitpunkt zu pausieren. Was aber nicht heisst, dass ich untätig sein werde. AlternativTraining mittels Schwimmen ist natürlich angesagt, um die Ausdauer und Kondition auf einem “erträglichen” Niveau zu halten.

Trainingsfortsetzung wird dann fast auf meine FerienZeit fallen, in welcher ich dann gleich ein ‘kleines’ HöhenTraining im Bündnerischen Engadin mit WanderTagen einbauen werden. Voraussetzung natürlich, dass die momentan gereizten Stellen sich bis dahin wieder entsprechend erholen. Sonst heisst es dann: Doktor, ich habe ein Problem ;-)

Jun 21

logo_zlc.gif Vor einem Jahr war es, als ich mich zum erstem Mal an einen Laufwettkampf wagte. Damals nur als Schnupper-Lauf, um die Atmosphäre und das Drum&Dran um einem Wettlauf kennen zu lernen. Es muss mir wohl zugesagt haben, sonst wäre ich nicht mehr dabei.

Und diesen Samstag war dann das Jubiläum, derselbe Wettkampf, nur diesmal in der Hauptkategorie und darum etwas weiter. Waren es damals gerade mal 8.4 km, so waren es jetzt bereits 14.85km, und das über eine ziemlich unebene Strecke. Das Wetter machte trotz gegenteiligen Prognosen super mit. Temperatur 22°C, leicht bedeckt, also keine brütende Sonne, aber auch keine Regen. Unter diese tollen Bedingungen konnten die 704 Teilnehmer der ZLC alles geben.

Da ich die Strecke (zumindest einen Teil davon) noch von letztem Jahr in Erinnerung hatte, wusste ich, dass nach den ersten 3.5km im Flachen ein anstrengend steiler Abschnitt auf uns wartet und konnte mich geistig darauf vorbereiten. Bei Km6 lag ich leider bereits über einen Minute hinter der geplanten Zeit zurück und dachte, nun ja, die Steigung war im Tempo nicht ein berechnet. Gott sei Dank konnte ich bei den wenigen Abwärts-Etappen wieder Zeit gut machen und war bei Km10 wieder genau im Plan.  Die letzten 4km absolvierte ich wie vorgesehen in höherem Tempo als den ersten Teil, ja sogar schneller als geplant, so dass ich selbst meine Zielzeit unterbieten konnte.

VICSYSTEM traute mir gerade mal 1:18:17 zu, mein eigenes Ziel lag bei 1:17:00, aber die offizielle Laufzeit kam auf 1:15:20. Selbst gestoppt war ich sogar noch schneller mit 1:14:58, da ich nicht an vorderster Linie gestartet bin und der ZLC noch nicht mit Chips arbeitet. Die Laufzeit beginnt mit Startschuss und endet mit Zieleinlauf, egal wie weit hinten im Startfeld du stehst.

Fazit: ein gelungener Lauf, ein gelungenes Jubiläum.

14.85km@5:02/km, 1:14:58